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Die fünf Tibeter Übungen sind auf eine jahrhundertealte tibetische Tradition der buddhistischen Mönche zurück zu führen. Andere Menschen behaupten, die fünf Tibeter Übungen sind dem Yoga zuzuordnen. Yoga ist jedoch eher an die indische und damit hinduistische Philosopie angelehnt. Insbesondere Übung 5, der Berg, entspricht im Detail einer Yogaübung. Dies mag auch darauf zurückzuführen sein, dass es viele Berührungspunkte in den Denkweisen der beiden Weltreligionen Buddhismus und Hinduismus gibt.
5 Tibeter Übung
Eines der bedeutendsten Lebensziele der Buddhisten ist es, Körper und Seele in Harmonie miteinander zu bringen. Geht es der Seele gut, ist auch der Körper gesund, ebenso wie umgekehrt. Buddhisten schöpfen enorm viel Kraft aus ihrem inneren Frieden, den sie aus dem Einklang mit ihrer Seele schöpfen. Ihr Glaube baut ferner darauf auf, die Natur mit all ihren Geschöpfen zu achten und eine vegetarische Lebensweise zu bevorzugen. Die fünf Tibeter Übungen helfen ihnen dabei, physisches und seelisches Wohlbefinden sowie Vitalität für ein langes Leben zu erreichen. Mit dem täglichen Praktizieren dieser Übungen werden die energetischen Kräfte von Körper und Seele aktiviert und in harmonischen Einklang miteinander gebracht.

Wer schon einmal ein buddhistisches Kloster besucht hat und dem es gelungen ist, durch Meditation in sein eigenes Ich hinein zu horchen, wird keinerlei Zweifel daran hegen, dass die mittlerweile berühmt gewordenen fünf Tibeter Übungen, die auf Disziplin, göttliches Vertrauen und den Weg zum geistigen Frieden aufbauen, von tibetischen Mönchen stammt.
Das Praktizieren dieser Übungen sieht nach jeder einzelnen Übung eine Entspannungsübung vor. Jede Übung sollte wenigstens 3 x täglich, maximal jedoch 21 mal am Tag praktiziert werden. Sie sind für Menschen aller Altersgruppen geeignet.

Die Bezeichnungen der 5 Tibeter Übungen


1. der Kreisel
2. die Kerze
3. der Halbmond
4. die Brücke
5. der Berg.

Zwei der Übungen seien hier näher beschrieben:

1. Der Kreisel

Übung 1 wird im aufrechten Stand ausgeführt. Die Füße stehen leicht auseinander, Knie werden minimal gebeugt. Die Hände werden in Höhe der Augen gefaltet, deren Blick auf die Daumen gerichtet. Danach werden mit der flachen Hand nach unten die Arme ausgebreitet. Tief einatmen und sich dabei wie ein Kreisel von links nach rechts um die eigene Achse drehen. Nach der letzten Drehung bringen Sie Ihre Hände in die gefaltete Ausgangsposition zurück, strecken die Arme an die Beine aus und atmen zur Entspannung tief durch die Nase ein und den Mund aus.

5. Der Berg

Ausgangsposition für diese Übung ist die Bauchlage, die Füße werden dabei hoch gestreckt. Stützen Sie die Handfläche in Höhe der Brust flach auf dem Boden aus. Richten Sie nun Ihre Beine und den Oberkörper nach oben auf, während der Kopf nach unten geneigt wird. Verharren Sie einen kurzen Moment in dieser Bergstellung und kehren dann in Ihre Ausgangsposition zurück. Begeben Sie sich zur Entspannung in die Embryostellung, indem Sie die Beine auf dem Boden anwinkeln und sich mit dem Oberkörper, dem Gesicht und den Armen nach vorne auf den Boden beugen.

Dieses Video gibt trotz schlechter Bildqualität einen guten ersten Einblick in die Übungen nach den 5 Tibetern:

Mit der Gesamtheit aller 5 Übungen erzielen Sie eine ganzheitliche Stärkung der Muskulatur, einen aktiven Kreislauf und ein rundum positives Lebensgefühl.
Bild: © LanaK – Fotolia.com

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