Für wen eignet sich eine Eizellenspende?

EizellenspendeEndlich gemeinsamen Nachwuchs zur Welt bringen, das wünschen sich viele Paare. Leider ist die Geburt eines Kindes nicht für jeden selbstverständlich – in jedem 5. Fall ist die Kinderlosigkeit ungewollt. Durch gesundheitliche Probleme unterschiedlicher Art kann es passieren, dass eine Schwangerschaft erschwert oder sogar unmöglich wird. Doch auch natürliche Ursachen stehen dem Elternglück manchmal im Wege und können dazu führen, dass eine Frau ihre Fruchtbarkeit verliert.

Wer z. B. trotz einsetzender Menopause oder vorzeitigem Versagen der Eierstöcke noch Kinder bekommen möchte, ist auf Eizellenspenden angewiesen. Auch für Frauen, denen beispielsweise die Eierstöcke entfernt werden mussten, ist eine Spende die einzige Möglichkeit, noch eigenen Nachwuchs zur Welt zur bringen. Weitere Gründe können u. a. eine zurückliegende Chemotherapie, eine Behandlung nach dem Auftreten bösartiger Erkrankungen, mehrfache Fehlgeburten oder bestimmte genetische Ursachen sein. Ist in diesen Fällen eine erfolgreiche Befruchtung auf natürlichem Wege nicht mehr möglich, ist die Spende eine sinnvolle und erfolgsversprechende Alternative.

Was es zu beachten gibt

Das wichtigste Kriterium für das Verfahren ist eine intakte Gebärmutter der Empfängerin. Als Spenderinnen kommt meist nur ein kleiner Kreis von Personen in Betracht. Für gewöhnlich stammen die Eizellen von gesunden Frauen im Alter von höchstens 32 Jahren. Da das gesamte Verfahren laut Gesetz anonym ablaufen muss, dürfen sich die Spenderin und die Empfängerin nicht kennen. Um die Gebärmutter auf die herbeigeführte Schwangerschaft vorzubereiten, werden zunächst die Hormone Gestagen und Östrogen verabreicht, was den Aufbau der Schleimhäute im Bereich der Gebärmutter bewirkt. Dies kann auf intramuskulärem, oralem oder transmerdalem Wege erfolgen.

In der international anerkannten Fertilitätsklinik Invimed.de können sich Interessierte genauer über das Verfahren informieren. Hier werden seit 14 Jahren erfolgreich Schwangerschaften und bereits über 7.000 Geburten durchgeführt.

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