Ernährung

Glutenfreie Ernährung – Wann wird sie erforderlich?

Weizen, Roggen, Gerste, Hafer und Dinkel sowie Grünkern, was nichts anderes ist als halbreif verarbeitetes Dinkel, haben eines gemeinsam: Sie alle enthalten Gluten. Dieses, auch Klebereiweiß genannte, Gluten sorgt nicht nur dafür, dass das sich das Brot leicht kneten lässt, schön aufgeht und seine Form hält. Die positiven Eigenschaften von Gluten werden von der Lebensmittelindustrie gerne auch bei anderen Produkten genutzt. So findet sich Klebereiweiß oft in fettreduzierten Produkten und überall dort, wo Aromen zugesetzt sind, mit Geschmacksverstärkern gearbeitet wird oder Konservierungsstoffe eingesetzt werden. Lebensmittel, in denen die oben genannten Getreidesorten als Zutat verarbeitet werden sind natürlich immer betroffen. Für viele Menschen, in Deutschland sind nach Schätzungen zwischen 400.000 und 500.000 Personen betroffen, bedeutet Gluten jedoch eine Gefahr für die Gesundheit, da sie an Zöliakie leiden. […]

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Body Mass Index – Berechnung, Bedeutung, Grenzen

Der Body Mass Index (BMI) ermöglicht die Bewertung des Körpergewichts in Relation zur Körpergröße eines Menschen. Entwickelt wurde er 1870 als eine Indexzahl für statistische Vergleiche, der Begriff selbst wurde 1972 durch den US-amerikanischen Wissenschaftler Ancel Keys.
In die medizinische Debatte wurde der Begriff zunächst vor allem durch die Praxis US-amerikanischer Lebensversicherungen eingeführt, die damit die Risiken von Übergewicht einheitlich und unkompliziert bewerten konnten. Seit den 1980er Jahren wird er auch von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) verwendet, deren BMI-Klassifikationen seit 1995 gültig sind. Als Bewertungsgrundlage löste er hier unter anderem den sogenannten Broca-Index ab, der Ideal-, Normal- und Übergewicht ausschließlich anhand der Körpergröße klassifizierte.

Ihren Body Mass Index berechnen Sie mit dieser Formel:

BMI = Gewicht in Kilogramm/(Körpergröße in Meter)*2

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Gesunde Gewichtszunahme – gesund und schnell zunehmen

Die meisten Menschen, die an Gewicht zulegen möchten, greifen auf Nahrungsergänzungsmittel oder Pillen zurück. Diese sind jedoch nicht nur teuer, sondern können auch den Stoffwechsel des Körpers vollkommen durcheinander bringen und im schlimmsten Fall sogar irreparable Schäden an inneren Organen verursachen! Dabei ist eine Gewichtszunahme auf natürliche Weise gar nicht so schwierig – wenn man richtig vorgeht.

Für eine natürliche Gewichtszunahme gibt es zwei wesentliche Komponenten: Nämlich richtig zu essen und richtig zu trainieren. Es ist wichtig sich zu vergegenwärtigen, dass man für eine hohe Gewichtszunahme auch einige ungesunde Lebensmittel mit höchstem Kaloriengehalt zu sich nehmen muss. Dies bedeutet nicht, dass Sie auf eine Ernährung umstellen müssen, durch die Sie im Alter von 50 Jahren einen Herzinfarkt zu erwarten hätten. Es bedeutet lediglich, dass Sie auch als gesundheitsbewusster Mensch ein paar Ausnahmen machen müssen und einige fetthaltige Lebensmittel mit hohem Kaloriengehalt konsumieren. Training ist eine weitere wichtige Komponente, die zu einer gesunden Gewichtszunahme ohne Nahrungsergänzungsmittel und Pillen führt. Auf jeden Fall sollten Sie sich für eine Gewichtszunahme körperlich betätigen und nicht nur faul auf dem Sofa herumliegen. Und auch wenn Sie es sich auf der Couch gemütlich gemacht haben, sollten Sie nebenbei ein wenig Hanteltraining betreiben, um den Prozess der Gewichtszunahme zu unterstützen. Muskeln wiegen fast doppelt so viel wie Fett, und die Erhöhung der Muskelmasse kann Ihnen helfen, die Gewichtszunahme sehr schnell voranschreiten zu lassen. Ganz zu schweigen davon, dass bei der Gewichtszunahme aus einer Vielzahl von Gründen ein Aufbau von Muskelmasse anstatt von Fettreserven zu bevorzugen ist. Um diese Angelegenheit richtig angehen zu können, sollten Sie sich über diese beiden Komponenten gut informieren.

Richtige Ernährung um schnell zuzunehmen
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Körperfettwaage im Test – Funktionsweise und Produktempfehlung

Was ist und wie funktioniert eigentlich eine Körperfettwaage?
Die Körperfettwaage ist eine Personenwaage, die den Körperfettanteil des angelagerten Fettes im Verhältnis zur Gesamtmasse des Körpers misst. Das Körperfett besteht dabei hauptsächlich aus dem Struktur- und Depotfett. Gemessen wird der Fettanteil mit Hilfe von (meist) vier Elektroden, wobei diese auf der Standfläche der Waage angebracht sind. Ein nackter Fuß steht auf einer oder zwei Elektroden. Bei der Messung wird die Tatsache genutzt, dass die verschiedenen Gewebe des Körpers, wie etwa Knochen, Muskulatur und Körperfett, beim Stromdurchfluss unterschiedliche Widerstände aufbauen. Je größer der Widerstand ist, desto höher ist der Körperfettanteil, denn das Fett behindert das Signal, die Muskeln dagegen leiten es zügig weiter. Zu beachten ist auf jeden Fall, dass Schwangere und Menschen, die einen Herzschrittmacher tragen, diese Art der Waage nicht verwenden sollten, da der Stromfluss die Funktion des Herzschrittmachers beeinträchtigen könnte. Da die Genauigkeit der Messungen starken Schwankungen unterliegt, wird empfohlen, immer unter den gleichen Bedingungen und zur gleichen Tageszeit die Messungen mit der gleichen Waage vor zu nehmen. Vor dem morgendlichen Gang zur Toilette ist der Zeitpunkt der Messung besonders günstig. Der Monatszyklus der Frau kann ebenso verantwortlich für Schwankungen bei der Messung sein. Die bei diesen Waagen verwendete Stromstärke ist weder spürbar, noch, abgesehen vom Träger eines Herzschrittmachers, gesundheitlich bedenklich. Es wird durchgängig eine Frequenz von fünf bis einhundert kHz verwendet.

Welche Vorteile und Nachteile hat diese Art der Messung?
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Die Safrasan Schlank Methode

Safrasan Saft + Kapseln sind ein unter der Pharma-Zentral-Nummer 5461071 in Apotheken rezeptfrei erhältliches Nahrungsergänzungsmittel, welches derzeit von der P.M.C. Handels GmbH vertrieben wird. Gemäß den Angaben auf dem Beipackzettel wird Safrasan Saft, aufgelöst in einem Liter Wasser, über den Tag verteilt getrunken. Außerdem werden täglich je eine Kapsel vor den beiden Hauptmahlzeiten eingenommen. Das Mittel enthält laut Packungsbeilage bedeutende Mengen an Safranal, den Hauptaromastoff des Safran (ein Gewürz, gewonnen aus der Stammpflanze crocus safran) sowie Koffein. Safrasan werden positive Auswirkungen auf die Gemütsverfassung zugeschrieben. Durch das verbesserte mentale Wohlbefinden soll unkontrolliertes, kalorienzuführendes Naschen und Knabbern verhindert werden. Der Verzicht auf Frustessen, Langeweile-Essen, Gewohnheitsessen usw. soll erleichtert bzw. durch Einnahme des Nahrungsergänzungsmittels ermöglicht werden. So gesehen basiert die Safrasan Schlank Methode auf einer gewissen Umstellung der Ernährungsgewohnheiten in Teilbereichen. Die Werbung für das Safrasan Schlank System verspricht zudem eine komplette Stoffwechselveränderung unter Einnahme von Safrasan Saft und Kapseln.

Crocus safran ist eine Knollenpflanze aus der Familie der Schwertliliengewächse. Safran ist eines der teuersten Gewürze überhaupt, da zur Gewinnung von einem Kilogramm Safranfäden 150.000 bis 200.000 Blüten gepflückt werden müssen. Die Ernte ist Handarbeit und kann nur zur Blütezeit im Herbst erfolgen. Safran wurde bereits in der Antike verwendet. Man färbte damit Lebensmittel und Stoffe. Ein lateinisches Sprichwort spricht vom “Schlafen auf einem Bett aus Safran”, womit ein heiterer, unbeschwerter Gemütszustand umschrieben wird, in vielen Kulturen wurden Hochzeitsschleier mit Safran eingefärbt. Dass dem Safran ein positiver Einfluss auf die Psyche nachgesagt wird, hat folglich eine lange Tradition.

Kritische Betrachtung der Safrasan Diät
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Die Stevia Pflanze als Zuckerersatz

Die Lust auf Süßes ist dem Menschen angeboren. In nahezu Allem was der Magen begehrt ist eine süße Verführung enthalten: Zucker. Der Konsum an Zucker ist in Deutschland sehr hoch. Laut einer Untersuchung liegt der jährliche pro Kopf Verbrauch hierzulande bei rund 35 Kilogramm. Jeder zweite ist zudem übergewichtig. Zucker nimmt als Dickmacher eine Spitzenposition ein. Leider versteckt sich dieser in mehr Lebensmitteln, als man vermuten mag – wie etwa im Fruchtjoghurt, Ketchup, oder Limonade. Mit den großen Mengen an Zucker wollen die Hersteller ihre Produkte besonders lecker machen. Im Rahmen einer Diät kann ein hoher Zuckerverbrauch die gewünschte Gewichtsreduktion konterkarieren. Aber nicht nur die Figur, sondern auch die eigenen Zähne leiden unter dem regelmäßigen Verzehr dieses Geschmacksträgers. So wird der Zucker in den Zahnbelegen zunächst von Bakterien verzehrt. Im nächsten Schritt bauen diese den Zucker zu Säuren ab, welche den Zahn angreifen und schließlich zu Karies führen.

Mit all diesen negativen Eigenschaften soll nun endlich Schluss sein. Denn seit mehren Monaten wird nunmehr sehr kontrovers über ein Alternativstoff namens Stevia diskutiert.

Die Stevia Pflanze

Die Stevia Pflanze, auch Honigkraut oder Süßkraut genannt, hat eine lange Tradition. Schon seit mehreren Jahrhunderten wird die vermeintliche Wunderpflanze in Paraguay angebaut, wo sie angesichts ihrer positiven Wirkung bereits von den Indianern Paraguays als Mittel gegen Magenschmerzen eingesetzt wurde. Stevia Blätter sind von sämtlichen negativen Eigenschaften, die dem Zucker anhaften, befreit. Denn dieser Zuckerersatz besitzt keine Kalorien und ist zudem völlig unschädlich für die Zähne. Eine auf den ersten Blick erfreuliche Nachricht, zumal in Deutschland sehr viel genascht wird. Diese Vorteile gegenüber Zucker gehen dabei keineswegs auf Kosten des Geschmacks. Ganz im Gegenteil: Stevia bzw. das darin enthaltene Steviosid ist als Süßstoff bis zu 300 Mal so süß wie normaler raffinierter Zucker. Weil Letzterer zudem keinerlei Vitamine oder Mineralstoffe enthält, entzieht es dem Körper einen Teil diese lebenswichtigen Stoffe. Stevia ist dagegen natürlich und beinhaltet im Gegenzug sogar selbst zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe. Der Süßstoff wirkt sich zur Freude von Diabetikern zudem keineswegs auf den Blutzuckerspiegel aus. Nimmt der Mensch dagegen zu viel Zucker auf, steigt die Insulinproduktion, wodurch im Körper letzten Endes ein Glukosedefizit entsteht. Dieser Umstand äußert sich durch Heißhunger, Gereiztheit, Müdigkeit, Launenhaftigkeit und Depression.
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