Schweiß ist in vielen Fällen, ob an sich selbst oder an anderen Menschen, unangenehm und deutet auf sportliche Aktivität oder heiße Temperaturen hin. Schwitzen selbst ist ein lebensnotwendiger Mechanismus des Körpers um der Überhitzung zu entgehen, da die Verdampfung der abgesonderten Flüssigkeit einen kühlenden Effekt auf die Haut ausübt.

Hauptursache von starker Schweißbildung

Vermehrte und übermäßige Schweißbildung kann in erster Linie mit der körperlichen Aktivität zusammenhängen. Bei schwerster körperlicher Arbeit können bis zu 8 Kilogramm Schweiß pro Tag gebildet werden. Jedoch spielen auch Krankheiten, wie Diabetes oder Schilddrüsenfehlfunktionen, eine nicht nur untergeordnete Rolle. Weitaus unkontrollierter ist die Schweißsekretion bei einer Überstimulation des Sympathikus, also einem der beiden Nervensysteme, welche die vegetativen Funktionen des Körpers steuern. Liegt diese Überstimulation vor, spricht man im Falle abnormer Schweißsekretion von primärer Hyperhidrose. Die Ursachen hierfür sind noch nicht weit genug erforscht, als dass diese näher charakterisiert werden können.

Nicht Schweiß ist der Übeltäter

Abgesehen von der Tatsache, dass die abgesonderte salz- und elektrolythaltige Flüssigkeit klebt und dem Wohlbefinden im Wege steht, so werden die charakteristischen Schweißgerüche nicht vom Menschen selbst produziert. Eine Vielzahl von Mikroorganismen ernähren sich praktisch von den im Schweiß enthaltenen, energiereichen Stoffen, wie Milchsäure, Zuckern und langkettigen Fettsäuren. Durch das Absondern der verdauten Stoffe beginnt das Sekret schließlich, einen für die menschliche Nase oft negativen Geruch zu bilden. Dieser kann über den ersten Eindruck hinwegtäuschen oder bereits Indikator für den weiteren Charakter eines Menschen fungieren.

Methoden um den Schweißgeruch zu unterbinden

In der Regel ist das Duschen wichtige Voraussetzung für unsere körperliche Hygiene. Der Schweiß und sämtliche Fremdpartikel werden abgewaschen und ein neutrales Haut-Milieu hergestellt. Ferner dienen Antitranspirante und Deos für anhaltenden Schutz gegen Geruch und weitere Schweißbildung. Zur Entspannung der Haut und Verminderung der Schweißsekretion können zudem Kräutersalben und Akupunktur, in Abhängigkeit von der Ursache, verwendet werden. Eine ebenfalls einfache, leicht durchführbare Methode ist die Ernährungsumstellung, durch die der Körper fitter und leistungsfähiger wird. Extremere Bekämpfung der Ursachen sollten unter Vorbehalt getätigt werden und umfassen die Medikamenteneinnahme und sogar Größere Eingriffe, wie die Sympathikusblockade. Mehr Infos kann man hier nachlesen. In Erinnerung sollte man sich trotzdem rufen, dass Schweiß eben auch Pheromone enthält, die unterbewusste Sympathien in anderen Menschen hervorrufen können – natürlich nur, sofern der Geruch diese nicht übertüncht

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